Gesellschaftsspielchen

Inhalt

Gesellschaftsspielchen

Einleitung – Relevanz statt Wachstum

1. Mehr Ehre als Amt

30 Millionen Deutsche engagieren sich freiwillig, die meisten im Sport. Im Fußball kommen so jährlich 120 Millionen Arbeitsstunden zusammen – und eine Wertschöpfung von fast zwei Milliarden Euro. Eine Symbolfigur ist Gerd Liesegang. Als Vizepräsident des Berliner Fußball-Verbandes entwickelt er Konzepte gegen Gewalt. Doch immer weniger Mitglieder wollen wie er dauerhaft einen Posten übernehmen. Wie kann das Ehrenamt im demografischen Wandel gestützt werden?

2. Drei Schritte vor, zwei Schritte zurück

Der Deutsche Fußball-Bund galt lange als Herrenverein, der verspätet auf politische Entwicklungen reagiert. Inzwischen pflegt er ein breites Sozialsystem. Mexiko-Hilfe, Ferienangebote für Kinder, Gesundheitsvorsorge: Über seine drei Stiftungen stellt der Verband viele Millionen Euro für Dutzende Projekte zur Verfügung. Doch welchen Einfluss hat diese externe Wohltätigkeit auf interne Strukturen? Gibt es einen gesellschaftlichen Leitgedanken, der Nationalteam und Amateurbasis verbindet?

3. Ideenlabor mit Spielbetrieb

In der Wirtschaft unterscheiden immer mehr Unternehmen zwischen verantwortlichem und unverantwortlichem Gewinnstreben. Doch in der Bundesliga hinterfragen nur wenige Klubs ihre gesellschaftliche Rolle. Den Höchststandard setzt Werder Bremen: Mit 20 Projekten für jede Altersgruppe und einem breiten Angebot für eigene Mitarbeiter. Dabei wird das Sozialbewusstsein oft von den Ritualen des Sportalltags gebremst. Was kann ein Verein leisten, damit es der Stadt besser geht?

4. Kurven-Aktivismus

Das Interesse von jungen Menschen an Politik wächst wieder, doch sie engagieren sich eher in losen Gruppen statt in Parteien. Auch im Erlebnisraum Fußball, wo immer mehr Ultras demokratische Werte verinnerlichen und verteidigen. Mit Spendenaktionen, Lesungen oder Gedenkstättenfahrten bereichern sie das schwindende Jugendangebot der Kommunen. Wie ist die Wechselwirkung zwischen Fankultur und Stadtgesellschaft? Drei Biografien geben Antworten.

5. „Wir Spieler sollten den Menschen mit Interesse begegnen, das ist unsere Bringschuld“

Wie können sich Fußballprofis in der Gesellschaft einbringen? Per Mertesacker nutzt seine Bekanntheit für die Lernförderung von Jugendlichen. Im Interview spricht der Weltmeister über sein Elternhaus, unerfüllbare Erwartungen und Lehren außerhalb des Sports.

6. Die Liga der guten Absichten

Seit dem Mittelalter gehören Stiftungen zu den wenigen dauerhaften Erscheinungen in diesem Land. Inzwischen haben fast zehn Prozent dieser gemeinnützigen Einrichtungen einen Bezug zum Sport. Auch prominente Spieler wie Philipp Lahm stiften Geld für Projekte – wahlweise wird ihnen das als Gutmenschentum, Marketing oder Steuersparen ausgelegt. Doch die Wahrheit ist komplexer. Können viele kleine Wohltätigkeitsorganisationen den großen Apparat Fußball sozial beeinflussen?

7. „Am deutlichsten habe ich Neid in meinem Leben im Fußball zu spüren bekommen“

Wie übertragen Investoren ihre unternehmerische Verantwortung auf den Fußball? Dietmar Hopp hat ein Wohltätigkeitsnetzwerk zwischen Krebsforschung und Jugendsport geschaffen. Im Interview spricht der Hoffenheimer Mäzen über die Pflichten von Wohlhabenden, fehlende Sozialregeln in der Bundesliga und Hilferufe von Bürgermeistern.

8. Flutlicht im Klassenzimmer

In Zeiten von Sanierungsstau und schrumpfenden Schul-Etats wird die Bildung außerhalb des Unterrichts immer wichtiger. In vielen Stadien verknüpfen Pädagogen das Hobby Fußball mit Berufsberatung, Gesundheitsvorsorge oder Nachhilfe von Jugendlichen. Diese Lernzentren werden von Profiklubs kaum gefördert und müssen sich eigene Sponsoren suchen. Wie lässt sich eine Kulturvermittlung schaffen, die unabhängig bleibt von der Kommerzlogik des Spitzensports?

9. Meinungsbildner auf Reisen

Wenige Fußballprofis verschreiben sich einem gesellschaftlichen Thema. Liegt das an den Spielern oder am System, in dem sie aufwachsen? Thomas Hitzlsperger diskutierte schon während seiner Karriere politische Fragen in Kolumnen und Schülergesprächen. Nach seinem Coming-out sind die Erwartungen an ihn gestiegen. Doch er möchte sich treu bleiben in seinem Wirkungsfeld gegen Diskriminierung – zwischen der eigenen Neugier, fordernden Aktivisten und Vereinnahmungsversuchen von außen.

10. „Ich kann Kontakte zwischen Verein, Behörden und Zivilgesellschaft herstellen“

Wie politisch dürfen, wie politisch sollten Funktionäre sein? Reinhard Rauball mischt sich als Präsident des Ligaverbandes in Debatten ein, die nicht immer etwas mit Fußball zu tun haben. Im Interview spricht er über seinen Parteieintritt, persönliche Reden in der Kirche und die Prävention gegen Rechtsextremismus.

11. Schutzraum mit Kreidelinien

Mit mehr als einer Million Geflüchteten befindet sich die deutsche Gesellschaft im Wandel. Besonders schnell reagierten darauf Organisationen ohne feste Strukturen, im Fußball etwa die „Champions ohne Grenzen“. Das Berliner Projekt bietet Training an, vermittelt Kontakte und hilft bei Behördengängen. Von dieser Sozialarbeit profitieren auch DFB und Bundesliga. Ob die Integrationspläne der Verbände nach zögerlichen Jahren nun Teil ihres Kerngeschäfts werden?

12. „Insgesamt müsste die FIFA wesentlich mehr leisten“

Wie lässt sich Fußball in Entwicklungsarbeit einbinden? Jürgen Griesbeck vernetzt mit dem Sozialunternehmen Streetfootballworld weltweit mehr als 100 Organisationen. Im Interview spricht er über Konfliktschlichtung auf dem Feld und die Idee für einen kollektiven Sozialfonds.

13. Die Freispielerinnen

Parteien und Unternehmen ringen sich zu Geschlechterquoten für ihre Führungsgremien durch – Vereine und Verbände im Fußball blocken ab. Discover Football entwirft ein Gegenangebot: mit Turnieren und Konferenzen für die Selbstbestimmung von Frauen, auch aus autoritär regierten Ländern. Die Berliner Organisation vertritt eine Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe, ihr Wissen überträgt sie auch auf den deutschen Sport.

14. Klimaverteidiger ohne Gefolgschaft

Nur 20 Prozent der Bevölkerung halten mangelnden Umweltschutz für ein drängendes Problem der Gegenwart, das wird auch im Fußball deutlich: An einem Bundesliga-Spieltag werden so viele Treibhausgase freigesetzt wie in einer Kleinstadt im ganzen Jahr. Trotzdem untersuchen Klubs selten ihren CO2-Ausstoß oder achten auf die Lieferkette ihres Trikotherstellers. Es gibt aber auch Wegbereiter wie Mainz 05, die zeigen: Ein nachhaltiger Betrieb kann den Werbewert steigern und die Kosten senken.

15. „Ich habe dem DFB als Frau von den Grünen auch ein bisschen genützt“

Wie kann Politik den Fußball fordern und begleiten? In ihren Fachthemen Umweltschutz und Antidiskriminierung berät Claudia Roth Verbände und Nichtregierungsorganisationen. Im Interview spricht die Bundestags-Vizepräsidentin über Widerstände von Männerbünden, ungebetene Besuche in der Teamkabine und Sportdiplomatie in Nordkorea.

16. Die Zwänge der Fassadenmaler

Fast 30 Prozent ihrer Einnahmen erhält die Bundesliga aus der Medienverwertung. Fußball und Sendeanstalten sind in einer Produktionskette verwachsen. Die Vereine bieten Nachrichten zunehmend in sozialen Netzwerken an, viele Sportjournalisten pflegen Zuspitzung und Heldenverehrung. Wenn sich die Mehrheit mit Inszenierung beschäftigt, wer untersucht dann systemische Probleme wie Korruption, Doping oder Fangewalt? Und wer erklärt die Bildungschancen, die der Sport auch bietet?

17. „Es ist besser, die positiven Aspekte von Regeltreue zu betonen, statt auf Abschreckung zu setzen“

Wie lässt sich Compliance in das Nachhaltigkeitskonzept eines Vereins einbetten? Sylvia Schenk hat das Thema Korruption im Sport so beharrlich in die Öffentlichkeit getragen wie nur wenige. Im Interview spricht die Juristin über Interessenskonflikte von Funktionären, Abwehrrituale in der Bundesliga und Schulungen an der Basis.

18. Die Insel der Stiftenden

In Großbritannien drücken Bürger ihren Gemeinschaftssinn durch großzügiges Spenden aus. Auch deshalb sind die sozialen Projekte der englischen Klubs mit 2.500 Mitarbeitern fest verankert in den Kommunen. Trainer und Sozialarbeiter sind in Schulen und Kindergärten aktiv, Stadionkatakomben öffnen für Nachhilfe oder Berufsberatung. Sollte sich die Bundesliga daran orientieren? Oder verpasst sich die Premier League nur eine freundliche Fassade für ihre Milliardengeschäfte?

Autor

Einleitung – Relevanz statt Wachstum

Über ein Jahrzehnt hat die Erzählung gut funktioniert. Seit der WM 2006 galt Fußball in Deutschland als Symbol für eine gelungene Integration und einen freundlichen Patriotismus. Das Nationalteam spielte erfolgreich, und die Bundesliga vermeldete Jahr für Jahr einen Rekordumsatz. Im Fernsehen und im Feuilleton, in der Wissenschaft und in den Wohltätigkeitsnetzwerken: Überall war der Fußball ein Auslöser für Projekte und Projektionen. Der Höhepunkt dieser Entwicklung war die gewonnene Weltmeisterschaft 2014. Aus Jubel wurde Hysterie, der Fußball beherrschte die öffentliche Wahrnehmung so sehr wie noch nie.

Bis dahin hatten viele Fans die Skandale des Fußballs als Folklore betrachtet, doch das änderte sich nun. Immer mehr Menschen hinterfragen die Macht der Verbände und die Zweckmäßigkeit globaler Sportereignisse. Bevölkerungen demokratischer Staaten entschieden sich in Referenden gegen die Austragung von Olympischen Spielen. Die FIFA implodierte, der DFB erlebte die schwerste Krise seiner Geschichte. Noch immer ist Fußball der beliebteste Sport, und er wird es auch bleiben. Doch die europäischen Ligen können wirtschaftlich nicht ständig weiter wachsen. Die EM 2016 lieferte Vorzeichen: In Deutschland hatten die Fanmeilen weniger Besucher. Und im Gastgeberland Frankreich blickte man reserviert auf das Turnier. Das Land, gezeichnet von Terror und Wirtschaftskrise, hatte andere Sorgen. Die umstrittenen Weltmeisterschaften 2018 in Russland und 2022 Katar werden dieses Unbehagen verstärken.

Der Fußball als ewiger Glückspender und Wirtschaftsmotor: Diese naive Zuschreibung wird nicht mehr lange funktionieren. Es reicht nicht, die Wettbewerbe mit weiteren Teilnehmern zu vergrößern oder die Reichweite mit neuen Fernsehzeiten zu erweitern. Es ist ungenügend, dass die Deutsche Fußball-Liga die Vereine mit Zuschüssen ermuntert, ferne Märkte zu erschließen. Der Tunnelblick, der sich auf sportliche Helden und Versager richtet, hat sich abgenutzt. Die Überzeichnungsrhetorik von Funktionären wirkt nicht mehr wie smarte Geschäftsmäßigkeit – sie klingt nur noch weltfremd. Und das in Zeiten, in denen sich die Gesellschaften im Umbruch befinden, durch Migration und Wirtschaftskrisen, durch Terrorgefahr und Rechtspopulismus.

Der Fußball braucht eine neue Erzählung – und das Potenzial ist seit Jahren vorhanden. Seit der WM 2006 hat sich in Deutschland ein zivilgesellschaftliches Netz um den Fußball gespannt, das im weltweiten Sport einmalig ist, aber noch immer unterhalb der medialen Wahrnehmungsschwelle liegt. Etwa 90 Stiftungen nutzen den Fußball als Vermittlungsmedium für soziale Themen. Der DFB und die DFL investieren Millionen in ihre Projekte. Die Bundesligaklubs gründen Sozialabteilungen. In den Fankurven sind Dutzende Ultra-Gruppen aktiv, in den Amateurverbänden schauen Ehrenamtliche über den Rasen hinaus. Und auch das Netzwerk an Nichtregierungsorganisationen ist breiter geworden. Der Fußball bildet in der Gesellschaftspolitik einen soliden Zweig. Aber reicht das aus?

Überschwänglich binden Verbände und Vereine die Projekte in ihr Marketing ein, mit Hochglanzbroschüren und gönnerhaften Scheck-Überreichungen. So soll sich der Stadionkunde beim Trikotkauf etwas wohler fühlen. Dieses Buch aber möchte hinter die Fassade blicken und Orientierung geben. Zwischen Hilfsbereitschaft und Heuchelei. Dafür hat der Autor in einem Zeitraum von drei Jahren mehr als 80 Interviews geführt. Im Zentrum der Recherchen standen Menschen, die sich auf beeindruckende Art engagieren: Spieler wie Per Mertesacker, Ehrenamtliche wie Gerd Liesegang oder NGO’s wie Discover Football. Einige von ihnen stoßen in ihrem Umfeld auf Widerstände und fühlen sich allein gelassen. Dadurch wird das zentrale Problem offensichtlich: Dem System Fußball fehlt eine ganzheitliche Strategie.

In den vergangenen Jahren erschienen etliche Medienberichte und wissenschaftliche Arbeiten über Engagement im Fußball, meist über Maßnahmen gegen Diskriminierung. In der Regel wurde ein Kontrast hergestellt. Auf der einen Seite die ignorante Milliardenindustrie Fußball, auf der anderen Seite die Kritiker in der Fankurve. Doch die Fußballlandschaft ist komplexer. Das thematische Spektrum hat sich aufgefächert. Daher soll dieses Buch einen Schritt weiter gehen. Der Kern eines jedes Kapitels ist ein Thema, das die Gesellschaft in jüngerer Vergangenheit intensiv beschäftigt hat: die Flüchtlingsdebatte, der Klimaschutz oder die Gleichstellung der Frau. Zu jedem Gebiet hat der Fußball Projekte hervorgebracht. Wirkungsvolle Ansätze sollen hier vorgestellt und bloße Verschleierungsmaßnahmen entlarvt werden. Wichtig: die kritische Einordnung und der Blick über den Sport hinaus. Im bürgerschaftlichen Engagement kann der Fußball nicht isoliert betrachtet werden von Politik, Wirtschaft und Kultur.

Es kann nicht darum gehen, wie das Fußballgeschäft zur Beschwichtigung der Öffentlichkeit etwas Geld an Projekte überträgt. Eine zeitgemäße Gesellschaftspolitik prägt alle Strukturen und lagert das soziale Gewissen nicht an Stiftungen aus. In der Bundesliga kommt diesem Ansatz nur der SV Werder nahe. Die Bremer haben nachgewiesen, dass die Identifikation durch ein seriöses Engagement steigt, bei Fans, Sponsoren, Kommune und vor allem: bei den eigenen Mitarbeitern. Es wird noch einige Jahre dauern, bis diese Qualität in der Bundesliga zu einem Mindeststandard wird. Die englische Premier League ist da professioneller aufgestellt. Dieses Buch soll eine Debatte anstoßen und Experten für einen Austausch zusammenbringen. Nicht der zynische Blick auf den enthemmten Profifußball soll im Vordergrund stehen. Wichtig sind die konstruktiven Projekte, die den Kern des Sports verändern könnten. Die Nachahmung: ausdrücklich erwünscht. Damit der Begriff „Nachhaltigkeit“ bald nicht mehr wie eine Floskel klingt.

Die europäischen Fußballligen setzen jährlich mehr als 20 Milliarden Euro um. In der Bundesliga liegt der Gesamtumsatz bei mehr als zweieinhalb Milliarden, möglich durch ein Geflecht aus Konzernsponsoring und Medienverwertung. Die deutschen Klubs überweisen allein eine Milliarde an Spieler und Trainer. Diese Summen stehen in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Bedeutung. Der Fußball ist ein Unterhaltungsbetrieb, der für die Grundbedürfnisse unseres Lebens entbehrlich ist. Doch gerade weil er so ernst genommen wird wie kein anderes entbehrliches Gut, muss er mehr in die Gesellschaft zurückspielen. Nicht das Konto ist dafür entscheidend, sondern die Kompetenz. Dadurch würde der Fußball nicht weiter wachsen, aber er könnte einen anderen Wert für sich beanspruchen: Relevanz.

Rezensionen und Meinungen

„Ein Buch mit hohem Anspruch und weitem Bogen. … Blaschke hat fein beobachtet und entlarvt zahlreiche Widersprüche. … Die Beispiele sind anschaulich, die Argumente schlagend. … So entsteht ein Sittengemälde des deutschen Fußballs, wie es zuvor nicht existierte.“

Stefan Osterhaus, NZZ Neue Zürcher Zeitung

„Dieses Jahr habe ich das beste Buch über Fußball in Deutschland gefunden. Es ist das Ergebnis von drei Jahren Recherche. Ausgeführt von Ronny Blaschke, einem freien Journalisten – im besten Sinne des Wortes. … Am Ende seiner akribischen Feldstudie erteilt Blaschke keine moralischen Lektionen. Er begnügt sich damit, die richtigen Fragen zu stellen.“

Albrecht Sonntag, in: Le Monde, Paris

„Ein 288-seitiges Plädoyer gegen die Halbherzigkeit. … Gegen die Bigotterie einer Szene, von der Blaschke fordert, sie möge stärker in eine gesellschaftlich relevante Rolle drängen. … Ein thesenstarkes Buch, das mit Kritik an der Rolle der Medien nicht spart.“

Süddeutsche Zeitung

„Ronny Blaschke, der sich als einer der wenigen der Branche traut, auch komplizierte Sachverhalte anzugehen, ist für sein neues Buch tief in die Strukturen des deutschen Fußballs eingestiegen.“

Frankfurter Rundschau

„Blaschke stellt die richtigen Fragen, beobachtet klug und pointiert, aber nie moralinsauer. Das Buch ist nicht gerade durchgehend leichte Lektüre. Doch blumige Worte gibt es im Fußball sowieso schon genug.“

11 Freunde

„Bildung, Klima, Rassismus, Homophobie, Flüchtlinge, Nachhaltigkeit – es ist ein breites Themenpaket, das Ronny Blaschke in seinem Sammelband ausbreitet. … Soziales Engagement in der Welt könnte den moralisch abgewirtschafteten Fußball retten.“

ballesterer

„Ein überaus gelungenes Buch. … Gut recherchiert. … Wer das liest, der gewinnt – nachhaltig an Erkenntnis. Nicht nur als Fußball-Fan.“

Gießener Anzeiger

„Skandale aufzudecken, Missstände anzusprechen – dafür ist Ronny Blaschke der richtige Mann. … Ein schonungsloser Blick auf die gesamte Branche – inklusive der Medien.“

WAZ

„Weshalb die sozialen Aktivitäten eher halbherzig sind, belegt Blaschke eindrucksvoll.“

Gmünder Anzeiger

„Das Buch von Ronny Blaschke trägt erheblich dazu bei, das System DFB, das voller Widersprüche ist, besser zu durchschauen. … Ronny Blaschkes „Gesellschaftsspielchen“ laden dazu ein, die Regeln komplexer Systeme besser zu verstehen, um sie nachhaltiger gestalten zu können.“

Dr. Alexandra Hildebrand, in: Huffington Post

„Blaschke stellt die richtigen Fragen und stößt eine Debatte darüber an, wie die soziale Rolle des Fußballs aussehen kann.“

Neues Deutschland

„Blaschke ist wieder einmal durch aufwendige Recherche ein Buch gelungen, das den schönen Schleier des eiskalt kalkulierenden Fußballs hebt. … Eine eindeutige Kaufempfehlung.“

Kölsch live!

„Engagement oder Imagepflege? Das milliardenschwere Business Profifußball entdeckt nur langsam sein soziales Gewissen.“

Heilbronner Stimme