Eines der unsinnigsten Vorurteile besagt, Sport habe nichts mit Politik gemein. Diese Floskel wird von Funktionären derzeit gebetsmühlenartig wiederholt, wenn sie um eine Beurteilung der China-Tibet-Debatte vor den Olympischen Spielen gebeten werden. Diese Verdrängungskünste illustrieren wieder einmal, wie sehr sich Vertreter des Sports von politischen und wirtschaftlichen Zwängen einschüchtern lassen. Mit einem kritischen Ausbruch aus dieser Käseglocke können Andersdenkende derzeit ihren Ruf polieren. Der Nachteil: Die wichtige Diskussion um Menschenrechte leidet darunter. Ein Stimmungsbericht aus dem Bundestags-Sportausschuss…
Apr 10

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