Seitdem es den DOSB gibt, werben deren Spitzenfunktionäre für eine Aufnahme des Sports ins Grundgesetz. Peter Danckert, der Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses, unterstützt dieses Vorhaben, auch für den Wahlkampf seiner SPD. Die CDU hingegen ist strikt gegen eine Erweiterung der Staatsziele. Was aber würde ein Eintrag im Grundgesetz bringen? In jedem Fall hätten Dopingbekämpfer ein weiteres Argument für ein staatliches Antidopinggesetz.
Na bitte, es tut sich was: Der Präsident des VfB Stuttgart, Erwin Staudt, ist Schirmherr des Christopher Street Days 2009 in Stuttgart. Damit positioniert sich nach DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger ein weiterer hoher Repräsentant des deutschen Fußballs gegen Homophobie im Sport. Staudt wird bei offiziellen Terminen anwesend sein. Am 23 Januar wird der VfB-Präsident im Rahmen des CSD-Neujahrsempfangs vorgestellt Außerdem wird Staudt bei der CSD-Eröffnungsgala am 25. Juli sowie bei der Kundgebung im Anschluss an die Polit-Parade am 1. August auf dem Schlossplatz sprechen
Seit Jahren diskutieren Polizisten, Politiker und Funktionäre, ob der Fußball für die Sicherheitskosten der Beamten zahlen soll. Zu hoch seien die Anforderungen inzwischen, heißt es, die Polizei stoße an ihre Kapazitätsgrenze. Diese Debatte, die vor allem durch die Deutsche Polizeigewerkschaft befeuert wird, führt zu der Leitfrage: Darf Sicherheit käuflich sein? Der DFB verweist auf seine Steuerabgaben in Millionenhöhe. Eine einvernehmliche Lösung ist nicht ins Sicht.

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